Informationen
••• Information zu den Aus- und Weiterbildungen

Sprechzeit und Studienberatung mittwochs 18:00 bis 20:00 Uhr (nicht in Schulferienzeiten)

Die Aus- und Weiterbildungen beginnen jeweils zum Sommersemester (Mitte März) und zum Wintersemester (Mitte September). Bewerbungen sollten spätestens bis Mitte Januar für das Sommersemester und bis spätestens 30. Juni für das Wintersemester bei uns eingetroffen sein.

» Ausbildung zum Psychologischen Psychotherapeuten

» Ausbildung zum Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten

» Weiterbildung für approbierte Psychotherapeuten

» Zusatzweiterbildung für Ärzte

» Arbeitskreis für die Weiterbildung in Analytischer Gruppenpsychotherapie




Einführende Informationen zur Ausbildung

Unser staatlich anerkanntes Institut bietet folgende Ausbildungsgänge an:
  • 5-jährige berufsbegleitende Ausbildung zum Psychologischen Psychotherapeuten
    Fachkunde: Analytische Psychotherapie
    Fachkunde: Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie
    Beide Verfahren können einzelnen oder zusammen erlernt werden.
    Voraussetzung: abgeschlossener Studiengang Psychologie mit Nachweis in klinischer Psychologie
  • 5-jährige berufsbegleitende Ausbildung zum Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeuten
    Fachkunde: Analytische Psychotherapie
    Fachkunde: Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie
    Beide Verfahren können einzeln oder zusammen erlernt werden.
    Voraussetzung: abgeschlossener Studiengang in Psychologie oder Pädagogik. (Die genauen Zugangsvoraussetzungen werden vom Regierungspräsidium bestimmt.)

Die Ausbildungsgänge richten sich nach den Bestimmungen unserer Ausbildungs- und Weiterbildungsordnung. Diese ist ausgerichtet an den Vorgaben des Psychotherapeutengesetzes und unserer Fachgesellschaften.
An unserem Institut können Sie zwei Verfahren erlernen: die analytische Psychotherapie und die tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie.
Beide Verfahren haben die Psychoanalyse als Grundlage. Sie gehören zu den so genannten „psychoanalytisch begründeten Verfahren“. Diese beruhen auf den Entdeckungen Sigmund Freuds und deren vielfältigen Weiterentwicklungen. Psychoanalytisch begründete Therapieverfahren arbeiten unter Einbeziehung des Unbewussten und der therapeutischen Beziehung. Mithilfe der Beziehung, die im psychotherapeutischen Prozess zwischen Patient und Therapeut entsteht, wird ein Verständnis über den Sinn und Hintergrund der bestehenden Symptomatik erarbeitet, es werden unbewusste Konflikte aufgedeckt, um so einen Heilungsprozess in Gang zu setzen, der es dem Patienten ermöglicht neue Lösungen für die bestehende Problematik zu finden.

Aufnahme in die Aus- bzw. Weiterbildung:
Neben den formalen Voraussetzungen ist die persönliche Eignung ausschlaggebend für die Aufnahme. Unter den Aspekten der persönlichen Motivation, der psychischen Befähigung und Belastbarkeit findet ein institutsinternes Aufnahmeverfahren in Form eines Einzelgesprächs und eines Gesprächs bei einer Aufnahmekommission statt. Siehe hierzu auch Merkblatt für Bewerbung.

Gliederung und Inhalt der Ausbildung:
Ein wichtiger Baustein in der Ausbildung ist die Selbsterfahrung in Form der Lehranalyse. Sie begleitet die gesamte Zeit des Studiums.
Entsprechend den Vorgaben des Psychotherapeutengesetzes müssen die Studierenden während des Studiums ein einjähriges psychiatrisches Praktikum an einer mit uns kooperierenden Einrichtung absolvieren.
Die Ausbildung gliedert sich in ein Grund- und in ein Hauptstudium. Die jeweiligen Seminare und Vorlesungen sind im Vorlesungsverzeichnis veröffentlicht.
Das Grundstudium umfasst die ersten vier Semester. Während dieser Zeit geht es schwerpunktmäßig um den Erwerb psychotherapeutischer Grundkenntnisse sowie einer ersten Einführung in die Grundlagen der psychoanalytischen Theorie. Des Weiteren beinhalten die ersten Semester die Teilnahme an der Säuglingsbeobachtung und das Erlernen psychoanalytischer Diagnostik und Indikationsstellung im Rahmen des diagnostischen Praktikums. Hierbei führen die Studierenden an unseren Institutsambulanzen Erstgespräche durch unter Begleitung eines Seminars und entsprechender Supervision.
Das Grundstudium wird mit einer mündlichen Vorprüfung abgeschlossen.
Mit bestandener Vorprüfung wird die Zulassung zu Behandlungen unter Supervision erteilt.
Das Hauptstudium hat einen vorwiegend klinischen Schwerpunkt. Eigene therapeutische Erfahrungen, intensive Supervisionen und der Dialog in kasuistischen und behandlungstechnischen Seminaren vermitteln dem Ausbildungskandidat vertiefte Kenntnisse bezüglich der Behandlungskonzepte und ermöglichen ihm, einen eigenen psychoanalytisch, therapeutischen Stil zu entwickeln.
Die Ausbildung endet mit einer schriftlichen und mündlichen staatlichen Prüfung und einem institutsöffentlichen Abschlussseminar. Für die mündliche staatliche Prüfung werden zwei schriftliche Behandlungsberichte erstellt, in dem das Verstehen des Krankheits- und Gesundungsverlaufs im Gesamten sowie die Beziehungsdynamik im Einzelnen anhand des Materials der Behandlungsstunden dargestellt wird.
Mit erfolgreichem Abschluss der Ausbildung kann die Approbation sowie die Kassenzulassung beantragt werden.
Des Weiteren sind mit Abschluss der Ausbildung die Voraussetzungen erfüllt, um als Erwachsenentherapeut Mitglied in der Deutschen Gesellschaft für Psychoanalyse, Psychotherapie, Psychosomatik und Tiefenpsychologie e.V. (DGPT) zu werden und als Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut Mitglied bei der Vereinigung analytischer Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten e.V. (VaKJP).

Detaillierte Informationen zum Studium entnehmen Sie bitte unserer Ausbildungs-Weiterbildungs- und Prüfungsordnung, die Sie ebenfalls auf unserer Homepage finden oder im Sekretariat anfordern können.

Bei weiteren Fragen können Sie sich gerne an uns wenden.






Weiterbildung für approbierte Psychotherapeuten

Unser staatlich anerkanntes Institut bietet folgende Weiterbildungsmöglichkeiten an:

  • Erwerb der erweiterten Fachkunde für den Bereich der Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie
    Entsprechend den Psychotherapie-Vereinbarungen (§ 6 Abs.4) können Psychologische Psychotherapeuten (Erwachsenentherapeuten) die Zusatzqualifikation für den Bereich der Kinder- und Jugendlichen-psychotherapie erwerben. Voraussetzung ist, dass Sie bereits die Approbation als Psychologischer Psychotherapeut in einem der psychoanalytisch begründeten Verfahren (tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie und / oder analytische Psychotherapie) besitzen. Die für die Zusatzqualifikation erforderlichen Nachweise können Sie an unserem Institut absolvieren.
  • Erwerb einer zusätzlichen Fachkunde
    Psychologische Psychotherapeuten sowie Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten, können an unserem Institut die Voraussetzungen für einen zusätzlichen Fachkundenachweis erwerben.
    Unser staatlich anerkanntes Institut bietet hierfür das Erlernen folgender Psychotherapieverfahren an:
    - analytische Psychotherapie
    - tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie

Die genauen Weiterbildungsanforderungen müssen in Übereinstimmung mit den Anforderungen der gesetzlichen Psychotherapievereinbarungen und unserer Weiterbildungsordnung im jeweiligen Einzelfall entsprechend Ihrer bisherigen Ausbildung und entsprechend Ihren gewünschten Weiterbildungszielen individuell vereinbart werden. Gerne bieten wir Ihnen hierzu ein unverbindliches Beratungsgespräch an und besprechen mit Ihnen Ihre individuellen Bedingungen. Natürlich können Sie uns hierzu auch schriftlich oder telefonisch kontaktieren. Unsere Sprechstundenzeit ist mittwochs von 18.00 bis 20.00 Uhr.





Zusatzweiterbildung für Ärzte

Unser staatlich anerkanntes Weiterbildungsinstitut bietet für Ärzte die Weiterbildung für den Zusatztitel Psychoanalyse an. Diese Zusatzweiterbildung eröffnet die kassenrechtliche Zulassung zur Abrechnung analytischer Psychotherapie.
Voraussetzung:

  • Facharztanerkennung in einem Gebiet der unmittelbaren Patientenversorgung

Die Weiterbildung erfolgt berufsbegleitend. Sie kann bereits vor Beendigung der Facharztanerkennung begonnen werden. Sofern einzelne Bausteine aus der Weiterbildung an unserem Institut für die Facharztanerkennung benötigt werden, können diese von uns bescheinigt und bei der Kammer eingereicht werden.

Die Zusatzweiterbildung umfasst:

  • Intensive Selbsterfahrung (Lehranalyse)
  • Theorie: Vermittlung von vertieften psychoanalytischen Kenntnissen bezüglich Krankheitslehre, Entwicklungspsychologie, der unbewussten Psychodynamik der Symptome, der therapeutischen Arbeit mit Träumen, dem Umgang und Verstehen von Übertragung und Gegenübertragung
  • Durchführung analytischer Behandlungen unter Supervision
  • Fortlaufende kasuistische Seminare

Ärzte, die bereits folgende Facharztanerkennung haben:

  • Psychiatrie und Psychotherapie
  • Psychosomatische Medizin und Psychotherapie
  • Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie
können die bisherigen Weiterbildungseinheiten auf Antrag zum Teil anrechnen lassen. Gerne bieten wir ein unverbindliches Beratungsgespräch an und besprechen mit Ihnen Ihre individuellen Bedingungen entsprechend Ihren persönlichen Vorbildungen in Übereinstimmung mit den Anforderungen der Landesärztekammer und unserer Weiterbildungsordnung. Natürlich können Sie uns auch schriftlich oder telefonisch hierzu kontaktieren.



Arbeitskreis für die Weiterbildung in Analytischer Gruppenpsychotherapie

Arbeitskreis für die Weiterbildung in Analytischer Gruppenpsychotherapie - Stuttgart
Hohenzollernstraße 26, 70178 Stuttgart:

Der Arbeitskreis, in dem das Institut vertreten ist, wurde verwaltungsmäßig an das C.G. Jung-Institut verlagert.

Interessenten können die entsprechenden Informationen über die Homepage des Jung-Instituts erhalten.


Infoabend

Vorlesungsverzeichnis

DozentInnen

Merkblätter

 

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www.psychoanalysestgt.de Psychoanalytisches Institut Stuttgart e.V. • Hohenzollernstraße 26 • 70178 Stuttgart • Telefon: (07 11) 64 85 220